Der Zusatz "Alpha" oder "Zero" steht für eine Story, die lange Zeit vor der legendären Street Fighter-Saga ihren Anfang nimmt. Damals fehlte noch fast gut die Hälfte der Starbesetzung aus den aktuellen "Turbo"-Tagen. Um dennoch auf die stolze Zahl von zehn markanten Pixel-Helden zu kommen, bediente man sich der Sprite-Kollektion vergangener Capcom-Klassiker. Darunter findet Ihr bekannte Namen wie „Guy" und „Sodom", die aus der Final-Fight-Serie ausgeliehen wurden. Sexy Hexi „Rose" wiederum scheint aus der schwungvollen Zeichenfeder der Darkstalkers Verfechter zu stammen, während „Adon" und „Birdie"aus
dem weniger erfolgreichen UrStreet Fighter ihr Comeback feiern. Der letzte Neueinsteiger „Nash" ist ein alter Kumpel von ,.Guile", die sich kurz zuvor bei einem waghalsigen Militäreinsatz im tiefsten Dschungel die ewige Blutsbrüderschaft geschworen haben.
Doch auch von der ruhmreichen Super SF 2-Truppe fanden noch einige Haudegen ein freies Fensterplätzchen. Alteingesessene Helden wie „Churli", „Ryu", „Ken" und „Sagat" sind ebenfalls im ungewohnten Teenager-Look wieder mit von der Partie. Außerdem gibt es zwei versteckte Charaktere (M-Bison, bei uns besser bekannt als Vega und Gouki), die mit etwas Glück durch einen Zufallsgenerator im Charakterbildschirm als Spielfigur an-wählbar werden. Was Steuerung und die Schlagvielfalt angeht, gibt es keine großen Unterschiede zu den Vorgängerversionen auszumachen. Alle Akteure beherrschen die grundlegenden Martial-Arts-Tricks, wie man sie von allen Capcom-Prüglern neueren Zeit findet: "Counter"-Attacken, "Air-Blocks", einstellbare "Auto-Guard"-Optionen und eine überarbeitete Special-Move-Palette gehören heutzutage bereits zur Standard-Ausstattung. Eine zusätzliche Power-Meter-Leiste im unteren Bildschirmbereich verhilft Euch zu den spektakulären "Super Combo Moves", die mit permanenten Schlagaktionen bis auf drei Level-Stufen angereichert werden kann.